Montage von Stahlschutzplanken

Montage von Stahlschutzplanken

Die funktionsfertigen Stahlschutzplankenkonstruktionen entstehen erst durch Montage an der Straße und/oder auf Bauwerken.

Anmerkung: Aus Haftungsgesichtspunkten sollten Stahlschutzplankenmontagen als Fachgewerk nur an Fachfirmen vergeben werden.

PASS+CO hat eigene Montagekolonnen und arbeitet mit Montagepartnern in vielen Ländern zusammen. Dies ermöglicht eine schnelle und flexible Montage. Bei Bedarf können kurzfristig Montagekolonnen verstärkt werden oder die Kapazität vor Ort so erhöht werden. 

Die PASS+CO Stahlschutzplankenkonstruktionen sind grundsätzlich gemäß EN 1317 getestet.

Anmerkung: EN 1317 getestet Konstruktionen müssen gemäß Norm EN 1317 so montiert werden, wie diese getestet wurden. Dies erfordert entsprechendes Fachpersonal.

Stahlschutzplankenkonstruktionen sind eine Sicherheitseinrichtung zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit und sollten nur von Fachpersonal montiert werden.

Planungs- und Einbaurichtlinien für Stahlschutzplanken

Diese staatlichen Richtlinien beinhaltet Planungs- und Einbauanweisungen, die Grundsätze für den Einsatz von Stahlschutzplanken und regelt die Einsatzkriterien für die Planung und Ausführung.

PASS+CO hat diese staatlichen Richtlinien als interne Montageanweisungen umgesetzt und arbeitet auch nach Kundenspezifikation.

Die Schutzziele für deutsche Straßen sind vom Bundesverkehrsministerium und der Bundesanstalt für das Straßenwesen in der „Richtlinie für passive Schutzeinrichtungen „ (RPS) festgelegt und gemäß den europäischen Anforderungen  EN 1317 angepasst worden.

Passive Schutzeinrichtungen sollen gemäß europäischen Vorstellungen die Folgen von Unfällen so gering wie möglich halten, sie kommen in Frage

  • zum Schutz von unbeteiligten Personen oder schützenswerten Anlagen neben der Straße, des Gegenverkehrs bei zweibahnigen Straßen oder nachfolgender Fahrzeuge vor unbeeinflussbaren Gefahren.
  • zum Schutz der Straßenbenutzer vor unverhältnismäßig schweren Folgen von eigenem Fehlverhalten, z.B. der Fahrzeuginsassen vor einem Absturz oder vor dem Anprall des Fahrzeugs an gefährliche Hindernisse neben der Fahrbahn.

Der Einbau von Stahlschutzplanken hängt von dem Straßentyp, der Art der Gefahr und der erlaubten Fahrgeschwindigkeit ab. Hierzu steht eine Entscheidungstabelle zu Verfügung.

Gemäß den gewachsenen Verkehrsaufkommen und den sich verändernden Ansprüchen an Sicherheitsausstattungen an Straßen wurden in den letzten Jahren in Europa modifizierte Stahlschutzsysteme entwickelt, die dieser Verkehrsentwicklung und den internationalen Anforderungen gerecht werden.

Fahrbahnrand

Es wird hinsichtlich der Wahl der Aufhaltestufe grundsätzlich unterschieden, ob vorrangig Dritte zu schützen sind, wie z. B. bei Durchbrüchen in Mittelstreifen, oder ob der Schutz der Fahrzeuginsassen (Pkw) zu gewährleisten ist.

Für den Schutz der Insassen von abkommenden Fahrzeugen vor dem Anprall an Hindernisse oder Abstürze wird grundsätzlich die Aufhaltestufe N2 gefordert.

Anmerkung: Müssen Pfosten in unmittelbarer Nähe von Böschungskanten eingerammt werden, so müssen eventuell zusätzlich die Pfostenabstände verkürzt werden. Alternativ sind verlängerte Pfosten zu verwenden. Soweit entsprechende Maßnahmen nicht in der Leistungsbeschreibung vereinbart sind, müsse diese moit dem Auftraggeber vereinbart werden und gelten sie als Besondere Leistungen.

Anmerkung: Bei Radien kleiner 30 m dürfen nur im Herstellerwerk vorgebogene Schutzplankenholme eingebaut werden.

Mittelstreifen

Sofern für die Absicherung des Mittelstreifens Systeme der Aufhaltestufe H2 verlangt werden, können von den geprüften Syste­men die DDS-2,0m und zweimal EDS-2,0m eingesetzt werden.

Die doppelseitig wirkende DDS-2,0 m sollte nur in Trenn­streifen bis einer Breite von 3,5 m eingesetzt werden. Mit diesen Einschränkungen sind sie für übliche Mittelstreifenbreiten von 3,5 m ausreichend.

Befinden sich Absätze und Hindernisse im Mittel­streifen, muss die jeweilige Situation individuell be­handelt werden und durch EDS-2,0m gesichert werden.

Auf Mittelstreifenüberfahrten sowie auf Strecken mit Steckpfo­sten in Rohrhülsen dürfen Höhenunterschiede nicht durch "Distanzhülsen" zwi­schen Steckpfosten und Rohrhülse ausgeglichen werden.

Brücken und Bauwerke

Auf Brücken sollte die Aufhaltestufe H2 der Regelfall sein. Die EDS-1,33 mit Fußplattenpfosten und Geländer wird sowohl am Rand wie in der Mitte als Absturzsicherung ein­gesetzt.

Anmerkung: Bei besonderer Gefährdung Dritter un­terhalb der Brücke und/oder Bauwerke müssen Systeme mit höheren Aufhaltestufen z.B. H4b Super Rail Plus verwendet werden.

Für die Verankerung der Pfosten mit Fußplatte sind die jeweils gültigen

Herstellerzeichnungen

  • Einfache Distanzschutzplanke auf Beton, einfache Schutzplanke auf Beton
  • Doppelte Distanzschutzplanke auf Beton
  • Einfache Distanzschutzplanke auf Stahl
  • Doppelte Distanzschutzplanke auf Stahl

maßgebend.

Anmerkung: Gewindebolzen dürfen nicht mehr als 15 mm über die Muttern herausragen.

Die Dicke der Ausgleichsschicht aus wasserdichtem Kunststoffmörtel bei Befestigung auf Beton darf im Mittel nicht mehr als 5 mm betragen. Der Einbau von dauerplastischen Platten, die in der Lage sind, die Schwitzwasserbildung zu vermindern und die Unebenheiten der Oberfläche auszugleichen, ist bei Temperaturen unter + 5 °C und entsprechender Feuchtigkeit nur in Abstimmung mit dem Auftraggeber zulässig.

Die Langlöcher in den Fußplatten sind sorgfältig mit dauerelastischem Mate­rial zu verfüllen oder abzudecken.

Die Einzelteile der verwendeten Ankerkonstruktion müssen als Korrosionsschutz eine Feuerverzinkung nach DIN 50976 bzw. DIN 267-10 aufweisen.

Anmerkung: Die Verwendung von Teilen aus nichtrostenden Stählen (z.B. nach DIN ist nicht zulässig. Das Überziehen von Ankerschrauben oder -muttern mit Kappen aus Kunststoff ist nicht zulässig.

Im Bereich beweglicher Fahrbahnübergänge sind vorgesehene Dilatationsstöße symmetrisch einzubauen. Dabei muss beachtet werden, dass mit dem Einbau der Pfosten mit Fußplatte immer an der Bewegungsfuge zu beginnen ist.

Bei Überbaulängen kleiner als 30 m kann auf Dilatationsstöße verzichtet werden.

Auf langen Brücken mit großen Stützweiten ergeben sich bei Bauwerk und Schutzplanken unterschiedliche Längenänderungen vor allem dadurch, weil sich die Temperaturzu- und Temperaturabnahme auf dem Bauwerk gegen­über den Schutzplanken wesentlich langsamer auswirkt. Deshalb sollten bei derartigen Fällen mindestens alle 50 m Dilatationsstöße von 80 mm zum Ausgleich der Spannungen vorgesehen werden.

Dilatationsstöße sollen stets fertig vormontiert auf der Baustelle angeliefert und mit dem jeweils erforderlichen Pfostenabstand auf dem Bauwerk montiert werden.

Für die Einstellung der Dilatationsstöße ist die beim Einbau vorhandene mitt­lere Bauwerkstemperatur maßgebend. Die Bewegung der Brücke infolge Temperaturänderung muss beim Einbau der Pfosten bzw. der vorgefertigten Anker an der Dehnungsfuge berücksichtigt werden.

Für die Dilatationsstöße gelten + 10 °C als Nullstellung, bei der sich die Langlöcher gerade genau decken. Hierbei hat der Pfostenabstand genau 4000 mm (1333 - 1334 -1333) zu betragen. Der beim Einbau maßgebende Pfostenabstand ergibt sich somit aus der Systemlänge des Dilatationsstoßes von 4000 mm ± Längenänderung.

Anmerkung: Die Schrauben in den Dilatationsstößen dürfen nur so fest angezogen werden, dass keine Behinderung der Längsbewegung eintreten kann. Die Muttern sind fachgerecht zu kontern (Mindestanzugsmoment ca. 70 Nm).

Anmerkung: Sind vor und nach einer Brücke Schutzplanken vorhanden, so dürfen diese nicht mit einem Kopfstück davor enden bzw. danach beginnen. Sofern der Platz ausreicht, sollen die Schutzplanken über das Bauwerk geführt werden. Falls das nicht möglich ist, sind die Schutzplanken mit einem Bauwerksan­schluss am Geländer oder der Brüstung so zu befestigen, dass eine Aufnahme der Zugkräfte gesichert ist.

Ausführung der Montagen

Die meisten Fehler, die den Verkehrsteilnehmer gefährden können, werden beim Einbau von Stahlschutzplanken gemacht, deshalb sollten die Montageunternehmen über qualifizierte Nachweise und Referenzen verfügen.

Die fachgerechte Montage bildet die entscheidende Voraussetzung für die optimale Funktion der Stahlschutzplanken Vorort.

Anmerkung: Da es sich bei Fahrzeugrückhaltesystemen um Sicherheitseinrichtungen handelt, sollten nur Fachbetriebe mit Fachpersonal zur Montage beauftragt werden.

Der Einbau der Stahlschutzplankenkonstruktionen erfolgt grundsätzlich durch Rammen bzw. Aufdübel auf den Bauwerken.

Anmerkung: Das direkte Einbetonieren von Schutzplankenpfosten ist nicht zulässig.

Die Überlappung der Schutzplankenholme an den Stößen ist grundsätzlich in Fahrtrichtung vorzunehmen.

Allgemeine Ausführungsregeln sind in den Herstelleranweisungen und "Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für passive Schutzeinrichtungen" (ZTV) geregelt.

Vor Beginn der Arbeiten hat sich der Auftragnehmer über die Lage und den Verlauf von Kabeln, Rohren, Leitungen etc. zu unterrichten. Im Bereich von unterirdischen Leitungen darf nicht gerammt werden. Im übrigen sind die Anweisungen des Eigentümers von Kabeln, Rohrleitungen usw. zu beachten.

Um den Einbau der Stahlschutzplanken zu optimieren und Behinderungen auf der Baustelle zu vermeiden, werden nur die Stahlschutzplankenkonstruktionen auf die Strecke geliefert, die jeweils täglich eingebaut werden.

Schutzplankenstrecken müssen am Tage ihrer Montage ausgerichtet und auf Strecken unter Verkehr komplett verschraubt werden.

Die Bauleitung disponiert das Material und den Einbau so, das die Anlieferung zum jeweiligen Tag and die jeweilige Einbaustelle erfolgt. Dies setzt voraus, dass der Auftraggeber mit dem Auftragnehmer ausreichend Baufreiheit schafft und vereinbart.

Dort laden die Kolonne die Stahlschutzplankenteile entlang der Einbaustelle ab und montiert die Stahlschutzplanken gemäß Anweisung bzw. Zeichnung. Die Kolonnen schreiben Tagesberichte über die Ausgeführten Arbeiten und dokumentieren den Tagesablauf. Diese Tagesberichte werden von der PASS+CO Bauleitung überprüft und dem Aufraggeber zur Freigabe täglich vorgelegt. So können die Leistungen überwacht und abgerechnet werden.

Als Lager Vorort wird nur ein Materialpuffer für das Projekt eingelagert, das mit dem Baufortschritt an der Strecke weiter umzieht.

Eine fachgerechte Verschraubung ist Voraussetzung für die Funktion der Stahlschutzplankenkonstruktionen.

Die Verschraubungsgeräte müssen entsprechend einge­stellt werden. Damit beim Anziehen der Muttern die Zinkoberfläche nicht beschädigt werden kann, ist unter jede Mutter eine Unterlegscheibe anzuordnen.

Anmerkung: Um eine einwandfreie Verbindung zu erreichen, müssen die Schrauben senkrecht in den zu verbindenden Konstruktionsteilen sitzen und ordnungsgemäß angezogen werden

Anmerkung: Eine Decklasche ist kein Ersatz für eine Unterlegscheibe.

Der vorgeschriebene Pfostenabstand der einzelnen Schutzplanken-Systeme darf nicht überschritten werden. Kann dieser, z. B. bei Ablaufschächten, nicht ein­gehalten werden, so ist in diesem Bereich der Pfostenabstand zu verkürzen. Dies ist eine Besondere Leistung.

Paßstücke können auf der Arbeitsstelle angefertigt werden. Dabei sind fol­gende Bedingungen während der Herstellung zu beachten:

  • Mindestlänge 750 mm (Profilüberlappung), keine Überschreitung des vorgegebenen Pfostenabstands der Schutzplan­kenkonstruktion beim Einbau,
  • fachgerechtes Ablängen mit einer Trennschleifmaschine oder Säge,
  • fachgerechtes Bohren der Verschraubungslöcher,
  • fachgerechtes Nachbessern von Schnittstellen und gebohrten Verschraubungslöchern durch Auftragen von Zinkstaubeschichtungsstoffen.

 

Anmerkung: Der Einbau solcher Paßstücke ist auf ein Minimum zu beschränken. Nur in Ausnahmefällen (z.B. zwischen 2 Brückenbauwerken) sind Paßstücke ein­zubauen. Bei besonderen baulichen Maßnahmen im Mittelstreifen, wie Überfahrten, Tunnel oder Brückenbauwerken, Übergängen zu Betonschutzwänden etc. sollten nicht mehr als 1-2 Paßstücke zwischen solchen Maßnahmen verwen­det werden.

Das gleiche gilt für Brückenbauwerke, hier sollte pro Teilstrecke zwischen 2 Fahrbahnübergängen maximal 1 Paßstück angefertigt werden. Es ist hierbei zu beachten, dass auf keinen Fall der Schutzplanken-Dilatationsstoß gekürzt werden darf.

Kürzungen von Pfosten in Abhängigkeit von den Bodenverhältnissen dür­fen nur mit schriftlicher Genehmigung des Auftraggebers vorgenommen werden und dürfen nicht zu kleineren Einspannlängen als 0,8 m führen.

Ist bei unterirdischen Leitungen, überschütteten Bauwerken o. ä. die Min­desteinspannlänge nicht realisierbar, so sind verkürzte Spezialpfosten min­destens 0,7 m tief einzugraben, die mit einer waagerechten Fußplatte zu versehen sind. Dabei ist zu beachten, dass das Eingraben von Plattenpfosten auf eine Schutzplankenlänge von 28 m beschränkt werden muss, weil auf längeren Strecken in Abhängigkeit von der Bodenfestigkeit die Pfostenein­spannung nicht mehr gewährleistet werden kann. Dies ist im Vorfeld vor gefährlichen Hindernissen (z. B. Brückenpfeiler) nicht zulässig.

In solchen Fällen sind Betonfundamente im Regelfall als Streifenfunda­mente herzustellen und die Schutzplanken-Konstruktionen wie auf Brücken und Ingenieurbauwerken auszuführen.

Anmerkung: Werden Rammhindernisse außerhalb der definierten Bodenklasse ange­troffen, so müssen Sondermaßnahmen vereinbart werden. Je nach Tiefen­lage der Rammhindernisse sollen folgende Pfosteneinspannlängen nicht unterschritten werden:

 

  • Bodenklasse 1 und 2 = 1,2 m,
  • Bodenklasse 3 bis 5 =1,0 m,
  • Bodenklasse 6 und 7 = 0,8 m.

 

Anmerkung: Bei der Montage (Neu- und Umbau) wie auch bei Reparaturarbeiten von Schutzplanken-Konstruktionen darf nur neues Verschraubungsmaterial ver­wendet werden.

Sofern die nachfolgend aufgeführten Situationen nicht in der Leistungsbe­schreibung erfasst sind, müssen alle entsprechenden Sondermaßnahmen mit dem Auftraggeber vereinbart werden. Dies sind Besondere Leistungen.

Sind ausnahmsweise Schutzplankenpfosten in die Bodenklassen 1 und 2     einzubringen, so sind Sondermaßnahmen vorzunehmen, die die System­funktion gewährleisten.

In Bodenklasse 5 und 6 sind Pfosten zu rammen, wenn die Rammzeiten nicht       mehr als 4 Minuten pro Pfosten betragen und keine Verformung bzw. Beschädigung der Pfostenköpfe auftreten, so dass eine einwandfreie Mon­tage und Systemfunktion jederzeit gewährleistet ist.

Beschädigungen der Feuerverzinkung sind fachgerecht auszubessern. Wenn die Rammzeit über 4 Minuten liegt und der Pfosten sich beim Rammen stark verformt oder ausweicht, ist wie bei Bodenklasse 7 zu verfahren.

In Bodenklasse 7 und bei eingelagerter Schlacke ist grundsätzlich zu boh­ren. In diesen Fällen kann die Einspannlänge der Pfosten auf 0,8 m ver­kürzt werden. Bei Beton und bituminös befestigten Oberflächen kann die Einspannlänge der Pfosten ebenfalls auf 0,8 m verkürzt werden, wenn die Flächenbefestigung einschließlich des Unterbaus eine Gesamthöhe von ca. 0,8 m aufweist.

Anmerkung: Die Bestimmung der Bodenklasse erfolgt über die Rammzeit. Man kann von einer Richtzeit 1,5 Minuten pro Pfosten ausgehen, um einen Pfosten mit Regellänge in Bodenklassen 1-3 zu rammen.

Ausrüstung

Die Montagekolonnen sind mit LKW (7,5 bis 10 t), Kompressor, pneumatisches Rammgerät und pneumatisches Handgerät ausgestattet.

Für Bohrarbeiten (Fels, Beton, Asphalt) oder Rammarbeiten in schweren Bodenverhältnissen werden hydraulisch betrieben Geräte eingesetzt.

Personal

Die Montagekolonnen  bestehen aus 3 bis 5 Mitarbeitern (je nach Montage der Konstruktionen). Die Montagekolonne hat je einen Kolonnenführer als Leiter an dem Rammgerüst und Mitarbeiter zur Montage.

Die jeweiligen Kolonnenführer sind geschult zur Arbeitssicherheit, Ersthelfer bei Unfällen und Umweltschutz.

Die Montagearbeiten werden von geschulten Bauleiter überwacht. Zum Nachweis der Fachkunde haben die Bauleiter an Schulungen teilgenommen und die geforderten Prüfungen abgelegt.  Mit bestandener Prüfung werden die Bauleiter zum "Montagefachmann für Stahlschutzplanken" auszeichnen und dürfen diesen Titel führen.

Montageanleitungen

Die PASS+CO Montageanleitungen zu den jeweiligen Stahlschutzplanken-konstruktionen, Dilatationen und Anfangs- bzw. Endterminals sind in den Anlagen zu finden.

Anmerkung:  Hersteller Montageanleitungen sind eine Forderung der EN 1317-5

Hinweise zur Reparatur und Wartung

Stahlschutzplankenkonstruktionen sind Reparatur freundlich und können durch den Austausch beschädigter Teile fachgerecht repariert werden. Die PASS+CO Stahlschutzplankenteile sind genormt und somit austauschbar.

Bei Unterhaltungs- bzw. Reparaturarbeiten sollte versucht werden, ohne Passstücke auszukommen, auch wenn sich dadurch ein erhöhter Demontage- und Montageaufwand der unbeschädigten Anschlussbereiche ergibt.

Konstruktionsteile dürfen nur fachgerecht mit Bohr- und Trenngeräten verändert werden. Die Bearbeitung mit Schweiß- und Schneidegeräten oder Dorn- und Schlagwerkzeugen sowie Biegewerkzeugen ist nicht zulässig.

Grundsätzlich sind alle Schutzplanken-Bauteile auszutauschen, die eine bleibende (plastische) Verformung aufweisen. Sind Bauteile einer bis zu ca. 30 cm aus der Flucht geratenen Schutzplankenstrecke nicht bleibend deformiert, so hat ein Ausrichten der Schutzplanken-Konstruktion zu erfolgen. Hierbei sind entstehende, erweiterte Pfostenlöcher zu verfüllen und ausreichend zu verdichten.

Beim Ausrichten von Schutzplankenstrecken sind Beschädigungen an den verzinkten Oberflächen zu vermeiden.

Kleine Fehlstellen an der Zinkoberfläche sind gern DIN 50976 nach sorgfälti­ger Vorbereitung durch Auftragen einer Zinkstaubbeschichtung nachzubessern.

Anmerkung: Bei der Reparatur sollten die jeweils deformierten Felder komplett ausgetauscht werden. Wiederverwenden alter Bauteile ist auszuschließen.

Arbeitssicherheit

Alle Leiter und Mitarbeiter sind angewiesen, die notwendigen Vorschriften zur Arbeitssicherheit umsichtig einzuhalten.

Die Firma PASS+CO wird von mehreren Institutionen regelmäßig auf Einhaltung der Arbeitssicherheitsvorschriften überwach.:

Die Ergebnisse der Überwachungen werden dokumentiert und sind jederzeit einsehbar.

Vor Beginn einer neuen Baumaßnahme werden die Mitarbeiter über die jeweiligen Anforderungen der Auftraggeber geschult.

Umweltschutz und Recycling

Alle Leiter und Mitarbeiter sind angewiesen die notwendigen Vorschriften zum Umweltschutz umsichtig einzuhalten.

Die Firma PASS+CO wird von mehreren Institutionen regelmäßig auf Einhaltung der Umweltschutzvorschriften überwacht.

Die Ergebnisse der Überwachungen werden dokumentiert und sind jederzeit einsehbar.

Alle Reststoffe werden nur an geeignete Stellen abtransportiert und bei Bedarf nur mit Entsorgungsnachweisen abgegeben.

Nicht mehr verwendbare Konstruktionsteile sind, z.B. durch Abtrennen von Teilen oder Zerteilen, unbrauchbar zu machen.